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Autobahn (Deutschland)
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Eine Autobahn ist in Deutschland eine allein den Kraftfahrzeugen vorbehaltene FernstraĂe, die frei von Anbauten und plangleichen Kreuzungen ist, getrennte Fahrbahnen fĂźr den Richtungsverkehr mit jeweils mehreren Fahrstreifen hat und mit besonderen Anschlussstellen fĂźr die Zu- und Ausfahrt ausgestattet ist.
Das Autobahnnetz Deutschlands ist mit Ăźber 13.223 Kilometern (Stand 1. Januar 2025)cite-ref-1[1] das viertlängste Autobahn-StraĂennetz der Welt, nach dem Nationalen Autobahnnetz (184.000 km) der Volksrepublik China, dem Interstate Highway System (Ăźber 78.680 km) in den USA sowie dem Autobahnensystem in Spanien (17.629 km).
Neben den Bundesautobahnen (AbkĂźrzung: BAB) nach dem BundesfernstraĂengesetz (FStrG) kĂśnnen auch andere StraĂen mit geeignetem Ausbauzustand als Autobahnen beschildert werden. Umgekehrt sind aber nicht alle Bundesautobahnen als Autobahn beschildert. Autobahnen im Sinne der StraĂenverkehrsordnung werden durch das Verkehrszeichen 330 ( ) gekennzeichnet. Sie dĂźrfen nur von Kraftfahrzeugen befahren werden, deren bauartbedingte HĂśchstgeschwindigkeit 60 km/h Ăźberschreitet (§ 18 Abs. 1 Satz 1 StVO). Die Autobahnen wurden bis zum 31. Dezember 2020 von den Ländern im Auftrag des Bundes verwaltet. Seit dem 1. Januar 2021 werden die Autobahnen zentral vom FernstraĂen-Bundesamt und der Autobahn GmbH des Bundes (AbkĂźrzung: Die Autobahn) verwaltet.cite-ref-2[2]
Contents
⢠Geschichte
⢠Bundesautobahnen
⢠Verkehrsregeln
⢠Tempolimit
⢠Organisation
⢠Verkehrsstärke
⢠Netzentwicklung
⢠Sanierung
⢠Umleitungen
⢠Rastanlagen
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Die Bezeichnung âAutobahnâ wurde erstmals von Robert Otzen im Jahr 1929 geprägt. Otzen war Vorsitzender des Autobahnprojekts HaFraBa (Autobahnprojekt Hansestädte: Hamburg-Frankfurt am MainâBasel). Aus dem Jahr 1927 ist die Bezeichnung AutobahnstraĂe belegt. Die erste autobahnähnliche Strecke der Welt war die AVUS im Berliner Grunewald, die am 24. September 1921 erĂśffnet wurde. Sie war 8,3 Kilometer lang und gebĂźhrenpflichtig. Sie diente zunächst hauptsächlich als Renn- und Teststrecke und nicht dem Ăśffentlichen Verkehr. Die erste längere Autobahn der Welt wurde am 21. September 1924 in Italien erĂśffnet, das erste TeilstĂźck von Mailand nach Varese der heutigen A 8, jedoch ohne getrennte Richtungsfahrbahnen. Sie war also eher eine KraftfahrstraĂe als eine Autobahn.
Der Begriff âAutobahnâ trat zum ersten Mal 1932 auf und bezeichnete die Vorstellung einer kreuzungsfreien SchnellstraĂe ohne Gegenverkehr. Eine Fachzeitschrift zur HaFraBa hatte sich damals in Analogie zur Eisenbahn in âAutobahnâ umbenannt. Als einer der ersten Autobahnvorläufer wurde am 6. August 1932 die offiziell als Rheinische ProvinzialstraĂe bezeichnete StraĂe zwischen KĂśln und Bonn vom KĂślner OberbĂźrgermeister Konrad Adenauer erĂśffnet;cite-ref-3[3] die kreuzungsfreie Strecke war 20 Kilometer lang (âkreuzungsfreie Kraftfahr-StraĂeâ). Heute trägt sie die Bezeichnung A 555. Die StraĂe war bereits fĂźr Fahrzeuggeschwindigkeiten von 120 km/h konzipiert, obwohl die meisten damaligen Fahrzeuge meist nur eine deutlich geringere Geschwindigkeit erreichen konnten.
Schon in den frĂźhen 1920er Jahren konstruierte der italienische Tiefbauingenieur Piero Puricelli mit der Autostrada dei Laghi eine StraĂe nur fĂźr Autos, jedoch ohne getrennte Richtungsfahrbahnen, die von Mailand zu den Oberitalienischen Seen fĂźhrte. Er gilt deshalb als Erbauer der ersten âAutobahnâ der Welt, nachdem die HaFraBa zu diesem Zeitpunkt noch in der Planungsphase war.
Am 23. September 1933 (wenige Tage vor der ErĂśffnung eines weiteren autobahnähnlichen Teilabschnittes der heutigen A 3 bei Opladen, der bereits 1931 begonnen worden war)cite-ref-4[4] wurde im Nationalsozialismus mit dem Bau der Reichsautobahnen mit den heutigen Autobahnmerkmalen wie Netzcharakter, i. d. R. begrĂźnter trennender Mittelstreifen, System von Nebenbetrieben wie Autobahnmeistereien und Tank- und Rastanlagen, begonnen, was durch den persĂśnlichen âersten Spatenstichâ durch Adolf Hitler von der Propaganda besonders herausgestellt wurde.cite-ref-5[5] Die Verantwortung fĂźr den Bau der Reichsautobahnen oblag dem Generalinspektor fĂźr das deutsche StraĂenwesen Fritz Todt, dem Landschaftsarchitekten Alwin Seifert und dem Architekten Paul Bonatz. Die ErĂśffnung des ersten Abschnittes der Reichsautobahn zwischen Frankfurt a. M. SĂźd und Darmstadt fand am 19. Mai 1935 statt.cite-ref-6[6]
Auf den ersten Autobahnabschnitten richtete die Deutsche Reichsbahn einen Omnibus-Schnellverkehr ein, darunter gehĂśrte die Strecke Frankfurt/Main-Darmstadt-Mannheim. In diesem Zusammenhang kam es auch zu Ăberlegungen, die Reichsautobahnen mit Oberleitungen zu elektrifizieren, damit diese auch von O-Bussen und elektrisch betriebenen Lastkraftwagen befahren werden konnten. Der damalige Ministerialdirektor Eduard SchĂśnleben (1897â1985), der unter anderem fĂźr den Autobahnbau und -betrieb Verantwortung zeichnete, stellte 1937 jedoch fest, dass ein autobahngebundener Oberleitungsbetrieb alle MĂśglichkeiten Ăźberstieg.cite-ref-7[7] Aus den allgemeinen Ăberlegungen zum Omnibus-Schnellverkehr entwickelte sich der spätere Bahnbusverkehr der Deutschen Bundesbahn. Während des Zweiten Weltkrieges, ab Herbst 1943, durften Autobahnen wegen des geringen Fahrzeugverkehrs auch von Radfahrern benutzt werden.
Verkehrsaufkommen und Fahrgeschwindigkeit sind bis in die 1950er Jahre nicht mit gegenwärtigen Verhältnissen auf Autobahnen vergleichbar. So mussten beispielsweise Omnibusse und LastzĂźge auf Gefällestrecken wegen der damaligen Bremsentechnik ihre Geschwindigkeit auf 8â10 km/h verringern.cite-ref-8[8]
Mit der EinfĂźhrung von Schutzplanken, allgemein auch Leitplanken genannt, wurde an den westdeutschen Autobahnen Anfang der 1960er Jahre begonnen.
Mit der Deutschen Wiedervereinigung galt es, die Transitstrecken der DDR auf Westniveau zu bringen und neue FernstraĂen anzulegen. Dazu wurde die Deutsche Einheit FernstraĂenplanungs- und -bau GmbH (Deges) gegrĂźndet. Dies verstieĂ zwar gegen die im Grundgesetz verankerte Aufgabentrennung von Bund und Ländern des fĂśderalistischen Deutschland. Doch setzte sich der Aufbau Ost de facto darĂźber hinweg. Die Arbeitsteilung erfolgte so, dass der Bund plante und bezahlte und die Länder setzten â mit UnterstĂźtzung von Deges â um. Sie sorgten auch fĂźr den Betrieb der Autobahnen.cite-ref-spiegel-47-2020-9-0[9]
Der Sachverständigenrat fßr Umweltfragen hat 2012 vorgeschlagen, die rechten Fahrstreifen der Autobahnen A 1 bis A 9 auf mehr als 5000 Kilometer Streckenlänge mit einem Oberleitungssystem auszurßsten.cite-ref-10[10] Das Konzept beschreibt die elektrische Versorgung von Lastkraftwagen mit Hybridantrieb zur Schonung der Umwelt.
Mit dem Jahr 2021 ist die Autobahn GmbH des Bundes und das FernstraĂen-Bundesamt fĂźr Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und Verwaltung aller deutschen Autobahnen zuständig. Zuvor waren die Bundesländer im Auftrag des Bundes dafĂźr verantwortlich.
Bundesautobahnen
Bundesautobahnen sind BundesfernstraĂen, die laut § 1 BundesfernstraĂengesetz (FStrG) ânur fĂźr den Schnellverkehr mit Kraftfahrzeugen bestimmt und so angelegt sind, dass sie frei von hĂśhengleichen Kreuzungen und fĂźr Zu- und Abfahrt mit besonderen Anschlussstellen ausgestattet sind. Sie sollen getrennte Fahrbahnen fĂźr den Richtungsverkehr haben.â
Ihre Eigenschaft als Bundesautobahn erhält eine StraĂe durch den formalen Akt der Widmung. Dadurch gibt es Strecken, die eine Bundesautobahn sind, ohne den notwendigen Ausbauzustand zu besitzen (beispielsweise bei Strecken, bei denen bisher nur eine Richtungsfahrbahn fertiggestellt werden konnte) und die daher vorĂźbergehend wie eine BundesstraĂe, oft jedoch mit dem Zeichen 331 ( ) auch als KraftfahrstraĂe, beschildert wurden.
Siehe auch
:
Liste der Autobahnen, die keine Bundesautobahnen sind
und
Liste der Bundesautobahnen, die keine Autobahnen sind
Verkehrsregeln
Auf der Autobahn dĂźrfen Fahrzeuge weder wenden noch rĂźckwärts fahren. Das Halten ist verboten. Das Verbot gilt auch fĂźr den Seitenstreifen. Die Einfahrt ist nur an gekennzeichneten Anschlussstellen erlaubt. FuĂgänger dĂźrfen die Autobahn nicht betreten.cite-ref-stvo18-11-0[11]
Tempolimit
Auf Autobahnen gilt kein allgemeines Tempolimit, jedoch wird nach der Autobahn-Richtgeschwindigkeits-Verordnung eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h empfohlen, sofern diese fĂźr das jeweilige Fahrzeug erlaubt ist. Die Ăberschreitung der Richtgeschwindigkeit ist, sofern kein Verkehrszeichen die Geschwindigkeit beschränkt, keine Straftat oder Ordnungswidrigkeit; jedoch kann bei einem Unfall eine Mithaftung aufgrund einer erhĂśhten Betriebsgefahr angerechnet werden. Die Richtgeschwindigkeit gilt fĂźr mehr als die Hälfte des deutschen Autobahnnetzes, ungefähr ein Drittel hat eine dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung, der Rest ein je nach Verkehrs- und Wettersituation wechselndes Limit.
FĂźr einige Kraftfahrzeugarten gibt es jedoch gesetzliche Tempolimits. Die folgenden Fahrzeuge dĂźrfen auf der Autobahn maximal 80 km/h schnell fahren:
⢠Kfz mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 t (ausgenommen Pkw)
⢠Pkw, Lkw, Zugmaschinen und Wohnmobile mit Anhänger
⢠Busse ohne Anhänger oder mit Gepäckanhängercite-ref-stvo18-11-1[11]
Der Stadtstaat Bremen ist das einzige deutsche Land, in dem es keinen Autobahnabschnitt gibt, auf dem schneller als 120 km/h gefahren werden darf.cite-ref-12[12] Von den insgesamt rund 60 km Autobahnstrecke in Bremen wurde am 9. April 2008 das letzte etwa sechs Kilometer lange Tempo-unbeschränkte Teilstßck der A 27 entsprechend beschränkt; fßr die restlichen Streckenabschnitte galten bereits vorher Geschwindigkeitsbegrenzungen.cite-ref-13[13] Die Länder kÜnnen kein generelles Tempolimit auf den Autobahnen ihres Landes einfßhren, da diese sich im Besitz des Bundes befinden, weshalb das Bundesverkehrsministerium fßr alle Tempolimits auf Autobahnen zuständig ist.
Den Umfang von Autobahnen ohne Tempolimit am Gesamtnetz beziffert die Bundesanstalt fĂźr StraĂenwesen fĂźr das Jahr 2015 auf 70,4 Prozent (rund 18.115 von 25.767 km). In dieser Zahl sind die häufig wechselnden Beschränkungen aufgrund von Arbeitsstellen nicht berĂźcksichtigt; diese werden auf durchschnittlich ca. 10 % des Streckennetzes geschätzt.cite-ref-14[14] Eine 2022 vorgestellte Erhebung unter Berufung auf Daten eines Navigationssystem-Herstellers kommt auf einen ähnlichen Wert von 70,7 Prozent.cite-ref-15[15]
Immer wieder gibt es Üffentliche Debatten ßber die Einfßhrung eines bundesweiten Tempolimits auf Autobahnen. Befßrworter geben als Argumente u. a. geringere Unfallzahlen, Verringerung der Lärmbelästigung sowie den Umweltschutz an. Aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts zufolge ist nicht angepasste Geschwindigkeit fßr 46 % aller Verkehrstoten auf Autobahnen verantwortlich:
âAuf Abschnitten ohne Tempolimit war unangepasste Geschwindigkeit bei 45 % der Verkehrstoten eine Unfallursache (135 von 301 Unfalltoten), bei Streckenabschnitten mit Geschwindigkeitsbegrenzung bei 50 % der tĂśdlich VerunglĂźckten (61 von 123 Unfalltoten). Insgesamt starben 71 % der Todesopfer auf Autobahnen auf Strecken ohne Tempolimit. Allerdings liegt laut der Bundesanstalt fĂźr StraĂenwesen (BASt) auch der Anteil von Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung am gesamten Autobahnnetz bei 70 %, was den hohen Anteil der Unfalltoten auf Strecken ohne Tempolimit relativiert.â
â
Statistisches Bundesamt
:
Zahl der Woche, 14. Januar 2020
Gleichzeitig bedeutet ânicht angepasste Geschwindigkeitâ nicht, dass das Tempolimit oder die Richtgeschwindigkeit in den genannten Fällen Ăźberschritten wurden â fĂźr den Tatbestand reicht z. B. zu schnelles Fahren bei Glätte, Nebel oder Staugefahr aus, auch ohne die zulässige Geschwindigkeit zu erreichen. Gegner eines generellen Tempolimits fĂźhren u. a. Ăśkonomische Nachteile sowie eine Einschränkung der individuellen Freiheit als Argumente gegen ein Tempolimit an. In einigen Grenzgebieten zu anderen Staaten kommt es aufgrund der gesetzlichen Regelung der Richtgeschwindigkeit und des damit verbundenen, nicht vorhandenen Tempolimits fĂźr Kraftfahrzeuge zu einer Art Hochgeschwindigkeits-Tourismus, welchem seitens der Regierung mit Tempolimits begegnet wird.cite-ref-17[17]
Auf den Autobahnen der DDR (1949â1990) galt ein generelles Tempolimit von 100 km/h. Die Benutzung der Autobahn mit Mokicks (50 cmÂł), welche eine bauartbedingte zulässige HĂśchstgeschwindigkeit von 60 km/h aufwiesen, war damals im Unterschied zu heute zulässig. Dem steht die heutige Forderung einer bauartbestimmten HĂśchstgeschwindigkeit von mehr als 60 km/h entgegen.
Nutzung des Seitenstreifens
Der Seitenstreifen ist gemäà § 2 StraĂenverkehrs-Ordnung (StVO) nicht Bestandteil der Fahrbahn und darf deshalb nicht befahren werden. Er muss hingegen benutzt werden, wenn er durch das Verkehrszeichen 223.1 ( ) oder durch eine BaustellenverkehrsfĂźhrung zum Befahren freigegeben ist oder die Fahrzeuge durch die Polizei dorthin geleitet werden. Ein Fahrzeug mit Wegerecht (Blaulicht und Einsatzhorn) kann unmittelbar anordnen, freie Bahn zu schaffen. Dann darf unter dem Gesichtspunkt des Notstands auch auf den Seitenstreifen ausgewichen werden.
Organisation
FĂźr Bundesautobahnen existiert seit 1. Januar 1975 das heutige Nummerierungssystem.cite-ref-18[18] Ein frĂźheres, 1971 im Bedarfsplan BundesfernstraĂen 1971â1985 festgehaltenes System, in dem die einstelligen Nummern den von Berlin ausgehenden Strecken zugeordnet waren, hatte sich nicht durchsetzen kĂśnnen.cite-ref-19[19] Autobahnen, die in nord-sĂźdlicher Richtung verlaufen, werden in Deutschland mit ungeraden Ziffern, Autobahnen in ost-westlicher Richtung werden gerade nummeriert. Die einziffrigen Autobahnen (A 1âA 9) durchziehen Deutschland groĂräumig oder grenzĂźberschreitend. Die zweiziffrigen Nummerierungen sind einzelnen Gebieten zugeordnet; sie beginnen mit der A 10, dem Berliner Ring, und enden mit der A 99, dem Autobahnring MĂźnchen:
⢠A 10 und hÜhere verlaufen in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern;
⢠A 20 und hÜhere in Norddeutschland;
⢠A 30 und hÜhere in Niedersachsen, im nÜrdlichen Westfalen und Thßringen sowie Sachsen-Anhalt und Sachsen
⢠A 50 und hÜhere vom Niederrheingebiet bis Bonn;
⢠A 60 und hÜhere in Rheinland-Pfalz, im Saarland, im sßdlichen Hessen und in der Metropolregion Rhein-Neckar;
⢠A 70 und hÜhere in Franken, Thßringen und im westlichen Sachsen;
⢠A 80 und hÜhere in Baden-Wßrttemberg;
Regionale Autobahnen, die beispielsweise zwei grĂśĂere Autobahnen verbinden oder Zubringerautobahnen sind, haben eine dreistellige Nummerierung mit gleicher erster Ziffer, also etwa einer â3â im GroĂraum Hannover. Hierbei ist beispielsweise die im Vergleich weniger bedeutsame A 391 der erste Ableger der A39.cite-ref-20[20]
Die Beschilderung der Fahrtziele richtet sich bei deutschen Autobahnen nach den im Autobahnverzeichnis der Bundesanstalt fĂźr StraĂenwesen aufgefĂźhrten Endstellen der einzelnen Autobahnteilabschnitte. Aus diesem Grunde werden viele groĂe Städte, an denen eine Autobahn vorbeifĂźhrt, oft erst kurz vor der Ausfahrt auf der Beschilderung erwähnt, was besonders ausländische Kraftfahrer verwirrt.
Bundesautobahnen unterliegen als BundesfernstraĂen der Zuständigkeit des Bundes; anders als bei BundesstraĂen gibt es jedoch keine direkten Ortsdurchfahrten.
Seit 2021 werden die deutschen Autobahnen von der Die Autobahn GmbH des Bundes verwaltet.
Die zehn längsten Autobahnen Deutschlands
| Platz | Autobahn | Länge | kreuzende Autobahnen |
|---|---|---|---|
| 0 1 | | 962 km | |
| 0 2 | | 769 km | |
| 0 3 | | 749 km (geplant: 790 km) | |
| 0 4 | | 583 km | |
| 0 5 | | 533 km | |
| 0 6 | | 505 km | |
| 0 7 | | 484 km | |
| 0 8 | | 473 km | |
| 0 9 | | 440 km | |
| 10 | | 345 km (geplant: 541 km) | |
Der A 1 fehlt in der Eifel ein 25 Kilometer langer Streckenabschnitt, sollte dieser gebaut werden, dann wäre die A 1 mit 774 Kilometern die zweitlängste Autobahn Deutschlands.
Die A 20 wurde in Niedersachsen ursprßnglich als A 22 geplant. Inzwischen gab es dazu aber eine Planänderung und somit wßrde die gesamte Kßstenautobahn als A 20 ausgefßhrt werden.
LKW-Maut in Deutschland
Auf Autobahnen, die Bundesautobahnen sind, wird fĂźr Lastkraftwagen (Lkw) schon seit den 1990er Jahren eine (Zeit-)Maut mittels Vignette (ähnlich wie beispielsweise in Ăsterreich oder der Schweiz fĂźr Pkw) erhoben. Seit dem 31. August 2003 gilt auf deutschen Bundesautobahnen eine streckenabhängige Maut fĂźr Lkw Ăźber (seit 1. Oktober 2015; vorher 12) 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Ausgenommen von der Mautpflicht sind unter anderem Kraftomnibusse, land- und forstwirtschaftliche Maschinen und die Feuerwehr. Zur Mauterhebung ist in Deutschland ein GPS-, also satellitengestĂźtztes System aufgebaut worden. Da das neu entwickelte Abrechnungssystem Toll Collect jedoch zum Starttermin noch nicht einsatzbereit war, wurde zunächst noch keine Maut erhoben. Nach einigem politischen und vertragsrechtlichen Tauziehen konnte am 1. Januar 2005 eine zunächst technisch eingeschränkte Version in Betrieb genommen werden.
Strecken, die nicht mit dem Zeichen 330 ( ) als Autobahn beschildert sind, werden hierbei mit dem Zeichen 390 ( ) gekennzeichnet. Auf Autobahnen, die keine Bundesautobahnen sind, wird keine Maut erhoben. Diese Strecken sind in der Mauttabelle mit einer kostenpflichtigen Länge von â0,0 kmâ ausgewiesen. Eine Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen gibt es bisher nicht. Der damalige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hatte 2005 noch einmal bekräftigt, dass eine solche Maut auch nicht in Planung sei. Der ihm folgende Verkehrsminister Peter Ramsauer hatte die Pkw-Maut wieder ins Gespräch gebracht, kurz darauf aber ebenfalls geäuĂert, dass keine Pkw-Maut geplant sei.
Vom Staat erhobene GebĂźhren mĂźssen in der Bundesrepublik Deutschland wieder dem Sachgebiet, in dem sie erhoben worden sind, zugutekommen, in diesem Fall der Instandhaltung und dem Neubau von Verkehrsinfrastruktur. Sie flieĂen â abzĂźglich der BetreibergebĂźhren fĂźr Toll Collect â an die Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft mbH. Die Maut-GebĂźhren werden im Rahmen von âPublic Private Partnershipâ-Projekten im Gegenzug fĂźr StraĂenbau und -erhaltung bei einigen Strecken (derzeit vier Autobahnabschnitte, geplant sind weitere siebencite-ref-a1-ausbau-21-0[21]) auch an private Unternehmen gezahlt.
Weiterhin sind einige neue Verkehrsprojekte teilweise privat realisiert worden, die zwar nicht direkt im Autobahnnetz liegen, aber daran anschlieĂen: Der Warnowtunnel in der Verlängerung der A 19 in Rostock und der Herrentunnel an der A 226 in LĂźbeck. Dort wird gemäà dem FernstraĂenbauprivatfinanzierungsgesetz (Modell F) die Maut nicht nur fĂźr Lkw, sondern auch fĂźr Pkw erhoben. Sehr bald nach der ErĂśffnung hat sich gezeigt, dass die erwarteten Einnahmen nicht erreicht werden konnten, weil erheblich weniger Verkehr floss als prognostiziert. Daraufhin wurde der Zeitraum, in dem der Betreiber Maut erheben kann, beim Warnowtunnel von 30 auf 50 Jahre verlängert, im Fall des Herrentunnels wurde die Maut insbesondere fĂźr PKW erhĂśht. Anhand dieser Projekte wird Ăźberlegt, eine Maut fĂźr einige Neubaustrecken einzufĂźhren; andererseits wird in Frage gestellt, ob dieses Finanzierungsmodell tragfähig ist.
Verkehrsstärke
Stärkstbefahrene Autobahnen
Die am stärksten befahrene Autobahn Deutschlands ist die A 100 in Berlin, gefolgt von der A 3 im Bereich des KĂślner Rings. Abschnitte, auf denen zwei Autobahnen parallel verlaufen, sind nicht aufgefĂźhrt. So weisen beispielsweise die A 3/A 4 im Abschnitt Kreuz KĂśln-Ost â Dreieck Heumar Ăźber 175.000 Fahrzeuge und die A 8/A 81 im Abschnitt Leonberg-Ost â Kreuz Stuttgart Ăźber 150.000 Fahrzeuge auf.
Insgesamt verzeichnen 25 Autobahnen abschnittsweise Ăźber 100.000 Fahrzeuge pro Tag.
| AutoÂbahn | Meistbefahrener Abschnitt | Bundesland | Durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV) auf diesem Abschnitt 2015 |
|---|---|---|---|
| | AlboinstraĂe â Tempelhofer Damm | Berlin | 168.400 |
| | KĂśln-DellbrĂźck â Kreuz KĂśln-Ost | Nordrhein-Westfalen | 166.700 |
| | Westkreuz Frankfurt â Frankfurt-Westhafen | Hessen | 160.800 |
| | Kreuz MĂźnchen-Nord â Garching-SĂźd | Bayern | 153.100 |
| | Frankfurt-HĂśchst â Eschborner Dreieck | Hessen | 138.200 |
| | Dreieck DĂźsseldorf-SĂźd â Erkrath | Nordrhein-Westfalen | 136.000 |
| | Kreuz KĂśln-SĂźd â KĂśln-Poll | Nordrhein-Westfalen | 134.200 |
| | Autobahnkreuz Stuttgart â Sindelfingen -Ost | Baden-WĂźrttemberg | 128.000 |
| | Aschheim / Ismaning â Kirchheim bei MĂźnchen | Bayern | 127.400 |
| | Kreuz KĂśln-West â KĂśln-LĂśvenich | Nordrhein-Westfalen | 126.200 |
| | Autobahnkreuz Oberhausen â Oberhausen-KĂśnigshardt | Nordrhein-Westfalen | 123.700 |
| | Dreieck Sankt Augustin-West â Dreieck Bonn-Nordost | Nordrhein-Westfalen | 119.000 |
| | Leonberg -West â Autobahndreieck Leonberg | Baden-WĂźrttemberg | 117.500 |
| | Neuss-Reuschenberg â Neuss-Hafen | Nordrhein-Westfalen | 116.500 |
| | Bochum-Wattenscheid â Bochum DĂźckerweg | Nordrhein-Westfalen | 114.600 |
| | Flughafen Tegel â Am Festplatz | Berlin | 109.900 |
| | Hamburg-Othmarschen â Hamburg-Waltershof | Hamburg | 107.600 |
| | Mainz-Hechtsheim -Ost â Mainz-Weisenau | Rheinland-Pfalz | 106.800 |
| | Dreieck Breitscheid â Tiefenbroich | Nordrhein-Westfalen | 104.200 |
| | Bonn-Beuel â Bonn-Auerberg | Nordrhein-Westfalen | 103.700 |
| | SpäthstraĂe â Johannisthaler Chaussee | Berlin | 103.000 |
| | Offenbach-Kaiserlei â Frankfurt-Ost | Hessen | 102.800 |
| | Kreuz Neufahrn â Freising -SĂźd | Bayern | 101.600 |
| | Hamburg-Veddel â Dreieck Norderelbe | Hamburg | 100.900 |
| | Dreieck Nuthetal â Michendorf | Brandenburg | 100.500 |
Quelle: Bundesanstalt fĂźr StraĂenwesencite-ref-22[22]
Stärkstbefahrene Autobahnabschnitte
| Rang | AutoÂbahn | Strecke | Kraftfahrzeuge pro Tag [ 23 ] | FahrÂstreiÂfen | Bundesland |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | | Zwischen AlboinstraĂe und Tempelhofer Damm | 168.400 | 6 | Berlin Berlin |
| 2 | | Zwischen Dreieck Charlottenburg und Spandauer Damm | 167.000 | 6 | Berlin Berlin |
| 3 | | Zwischen Kreuz KĂśln-Ost und KĂśln-DellbrĂźck | 166.700 | 8 | Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen |
| 4 | | Zwischen Kaiserdamm -SĂźd und Dreieck Funkturm | 165.300 | 6 | Berlin Berlin |
| 5 | | Zwischen Frankfurt-SĂźd und Offenbacher Kreuz | 163.400 | 8â10 | Hessen Hessen |
Verkehrssicherheit
Kurzzusammenstellung der StraĂenverkehrsunfälle in Deutschland 2014:cite-ref-24[24]
| StraĂenÂklassifizierung | Unfälle mit PersonenÂschaden | GetĂśtete | Darunter getĂśtete Insassen von Kraftwagen [ 25 ] | Raten der Unfälle mit PersonenÂschaden *) | GetĂśtetenÂraten *) | TĂśdlichkeit der Unfälle â ) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| BAB | 18.901 | 375 | 302 | 82 | 1,6 | 19,8 |
| AuĂerorts ohne BAB | 73.916 | 2.019 | 1.229 | k. A. | k. A. | 27,3 |
| BundesstraĂen auĂerorts | 23.903 | 723 | k. A. | 216 | 6,5 | 30,2 |
| Innerorts | 209.618 | 983 | 200 | k. A. | k. A. | 4,7 |
| Insgesamt | 302.435 | 3.377 | 1.731 | 408 | 4,6 | 11,2 |
*) je Mrd. Fahrzeugkilometer
â ) GetĂśtete je 1000 Unfälle mit Personenschaden
Nachfolgende Tabelle zeigt die Zahl der Todesfälle absolut sowie pro eine Milliarde Fahrzeugkilometer in Deutschland von 1970 bis 2010:
| Jahr | Autobahn | Autobahn | Andere StraĂen | Andere StraĂen | Alle StraĂen | Alle StraĂen | Verkehr % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Todesfälle [ 26 ] | Rate [ 27 ] | Todesfälle | Rate *) | Todesfälle | Rate *) | Verkehr % |
| 1970 | 945 | 27,0 | 18.248 | 84,5 | 19.193 | 76,5 | 14 |
| 1980 | 804 | 10,0 | 12.237 | 42,6 | 13.041 | 35,4 | 22 |
| 1985 | 669 | 0 7,1 | 0 7.731 | 26,7 | 0 8.400 | 21,9 | 25 |
| 1990 [ 28 ] | 936 | 0 6,9 | 0 6.970 | 19,8 | 0 7.906 | 16,2 | 28 |
| 1995 | 978 | 0 5,5 | 0 8.476 | 19,0 | 0 9.454 | 15,1 | 29 |
| 2000 | 907 | 0 4,5 | 0 6.596 | 14,3 | 0 7.503 | 11,3 | 31 |
| 2005 | 662 | 0 3,1 | 0 4.699 | 10,0 | 0 5.361 | 0 7,8 | 31 |
| 2010 | 430 | 0 2,0 | 0 3.218 | 0 6,6 | 0 3.648 | 0 5,2 | 31 |
*) Rate = Todesfälle pro Mrd. Fahrzeugkilometercite-ref-29[29]
Einige Angaben fĂźr 2005cite-ref-30[30] sind Werte aus den Jahren 1999â2004. Grundlage fĂźr die Verkehrstotenzahlen ist der 30-Tage-Erfassungszeitraum. Die angegebenen Zahlen sind fĂźr verschiedene Länder nur unter BerĂźcksichtigung der jeweils maĂgebenden Erfassungsmethoden vergleichbar, sodass Korrekturfaktoren benutzt werden. Der Zeitraum zwischen Unfall und Tod der Person ist maĂgeblich dafĂźr, ob der Fall in der Statistik erfasst wird oder nicht, und variiert von Land zu Land.
Netzentwicklung
Länge in Kilometern
Jahr
0
3000
6000
9000
12.000
15.000
1932
1955
1991
2002
2010
2018
Reichsautobahn
Bundesautobahn (Westdeutschland)
Bundesautobahn (Deutschland)
Entwicklung der Netzlänge von Reichs- und B...
⢠Diagrammdaten:
⢠Definition |
⢠Hilfe
Quelle:
Statistisches Bundesamt
Es muss jedoch beachtet werden, dass besonders in den 1980er Jahren einige Autobahnen zu BundesstraĂen abgestuft wurden ohne bauliche Veränderungen, zum Beispiel die A 680, die zur B 26 wurde. Daher kann die Netzentwicklung teilweise nicht gleichgesetzt werden mit der Entstehung neuer Autobahnstrecken.
Vom 13.130 km langen Gesamtnetz an zweibahnigen Autobahnen waren am 1. Januar 2024 insgesamt 3736 Kilometer sechs- oder mehrstreifig, was einem Anteil von ca. 28 % entspricht.cite-ref-laengenstatistik-34-1[34]
Zustand, Sanierung und StraĂenbeläge
ZustandsprĂźfung und Zustand
Alle vier Jahre prĂźft die Bundesanstalt fĂźr StraĂenwesen (BASt) den Zustand sämtlicher StraĂen, darunter die Autobahnen.
| Guter Zustand | MittelmäĂiger Zustand | Schlechter Zustand | keine Daten |
|---|---|---|---|
| 32.879 km | 9.835 km | 10.434 km | 6.142 km |
Anmerkung: Das deutsche Autobahnnetz hat eine Länge von 13.200 km. Die meisten Autobahnen sind mehrstreifig, so ergibt sich eine Gesamtlänge von rund 59.000 km Fahrstreifen.cite-ref-spiegel-47-2020-9-2[9]
| BE | MV | BY | HB | HE | BB | NW | NI | SH | ST | BW | HH | SN | SL | RP | TH |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 37 % | 33 % | 24 % | 23 % | 19 % | 17 % | 17 % | 17 % | 14 % | 14 % | 14 % | 12 % | 11 % | 10 % | 10 % | 10 % |
| Guter Zustand | MittelmäĂiger Zustand | Schlechter Zustand |
|---|---|---|
| 5.345 km | 14.804 km | 1.068 km |
Die Zustandsprßfung 2021/22 ergab eine Zunahme der Gesamtlänge sanierungsbedßrftiger Autobahnen auf 7112 km (2017/18: 5797 km). 8000 Brßcken seien reparaturbedßrftig.cite-ref-35[35]
Sanierung
Ab dem 1. Januar 2021 ist die Autobahn GmbH des Bundes und das FernstraĂen-Bundesamt fĂźr die StraĂensanierung (u. a. Planung, Bau und Unterhalt aller SchnellstraĂen) zuständig. Zuvor waren die Länder im Auftrag des Bundes fĂźr die Sanierung der Autobahnnetze verantwortlich.
Zusammensetzung StraĂenbeläge
Die deutschen Autobahnen wurden ursprßnglich vorwiegend mit einer Betonfahrbahn versehen, aber auch Pflasterabschnitte waren zu finden. Heute sind vorwiegend Asphaltdecken vorhanden, die im Mittel alle 15 Jahre erneuert werden mßssen. Der Untergrund, inklusive Tragschicht, hat eine Funktionsdauer von ca. 30 Jahren.cite-ref-spiegel-47-2020-9-5[9] Aufgrund der hÜheren Belastbarkeit und längeren Konzessionszeit von rund 30 Jahren wird wieder verstärkt Beton verwendet.
Eine Betonautobahn neuerer Bauart ist z. B. die 37 Kilometer sechsstreifige Teilstrecke A 8 zwischen dem Autobahnkreuz Augsburg-West und dem Autobahndreieck Mßnchen-Eschenried. Fßr das Projekt wurden etwa 130.000 Tonnen Beton verbaut. Durch die Waschbetonstruktur weist die Oberfläche zudem eine bessere Griffigkeit auf und Fahrgeräusche werden reduziert.cite-ref-36[36]
Die grĂśĂte Beanspruchung erleidet eine Fahrbahn vier bis acht Zentimeter unter der Oberfläche. Deshalb wird bei AsphaltstraĂen unter der vier Zentimeter dicken Asphaltdecke eine Binderschicht verlegt.cite-ref-spiegel-47-2020-9-6[9]
Siehe auch
:
Decke (StraĂenbau)
Umleitungen
â
Hauptartikel
:
Umleitung
Bei Staubildung auf Autobahnen gibt es verschiedene UmfahrungsmĂśglichkeiten:
⢠Umlenkungen kÜnnen den Verkehr ßber alternative Autobahnen zum Ziel fßhren.
⢠Bedarfsumleitungen bilden ein bundesweites Netz, das den Autofahrer auf Nebenstrecken jeweils von einer Autobahnabfahrt zur nächstgelegenen Autobahnauffahrt fßhrt.
Rastanlagen
Auf längeren Fahrten benÜtigen Reisende die MÜglichkeit Pausen einzulegen, um z. B. zu tanken oder auf Toilette zu gehen. Entlang des gesamten Autobahnnetzes sind daher Rastplätze, AutobahnrasthÜfe und AutohÜfe zu finden. Direkt angebundene Rastanlagen zählen zu den Nebenbetrieben und sind somit nach § 1 FStrG Teil der Autobahn.
Ein Autobahnrasthof umfasst in der Regel eine Tankstelle und die eigentliche Raststätte, in der Speisen und Getränke, die Ăźber das normale Sortiment einer Tankstelle hinausgehen, angeboten werden. In manchen Fällen ist auch ein Motel vorhanden.cite-ref-begriffsbestimmungen-37-0[37] An Raststätten gibt es auĂerdem Waschräume, Toiletten sowie Babywickelräume, sie sind häufig behindertengerecht ausgestattet. Ferner verfĂźgen RasthĂśfe i. d. R. Ăźber einen Internetzugang und Ausstattungen wie einen Kinderspielplatz. Während Merkmale wie Ăśffentliche Telefone mittlerweile kaum noch zu finden sind, werden immer mehr Raststätten mit Ladestationen mit Schnellladepunkten fĂźr Elektroautos ausgestattet. Meist sind die Raststätten durchgehend geĂśffnet oder weisen eine sehr lange Ăffnungszeit vor.
Rastplätze sind unbewirtschaftete Rastanlagen, umgangssprachlich spricht man auch von Autobahnparkplätzen. Sie bestehen nur aus der Verkehrsanlage (Parkplätze), Dienstleistungen werden dort nicht angeboten.cite-ref-begriffsbestimmungen-37-1[37] In manchen Fällen gibt es auch ein Toilettengebäude, diese Rastplätze werden auch als PWC-Anlage bezeichnet.cite-ref-38[38]
AutohÜfe liegen nicht unmittelbar an der Autobahn und haben keine eigene Zu- und Abfahrt. Sie liegen i. d. R. in der direkten Nähe einer Autobahnausfahrt und haben dadurch, da sie nicht direkt an die Autobahn angeschlossen sind, einen anderen rechtlichen Status.
Gemeinsame Autobahnabschnitte
Aufgrund von topographischen Gegebenheiten, Kosten und Umplanungen verlaufen auf einigen Autobahnabschnitten mehrere Bundesautobahnen gemeinsam. Die nachfolgende Tabelle fĂźhrt diese fĂźr Deutschland auf.
| AutoÂbahnen | Von | Bis | StreckenÂlänge | Fahrstreifen | Anzahl gemeinsamer Abfahrten |
|---|---|---|---|---|---|
| / | Dreieck Leonberg | Kreuz Stuttgart | 7,2 km | 8 | 1 |
| / | Kreuz Neuss-West | Dreieck Neuss-SĂźd | 6,7 km | 6 | 3 |
| / | Dreieck Erfttal | Kreuz Bliesheim | 5,1 km | 6 | 1 |
| / | Langenselbolder Dreieck | Hanauer Kreuz | 3,4 km | 8/10 | 0 |
| / | Kreuz KĂśln-Ost | Dreieck Heumar | 2,8 km | 8 | 0 |
Die folgenden parallelen Abschnitte sind im Bau oder in Planung.
| AutoÂbahnen | Von | Bis | StreckenÂlänge | Fahrstreifen | Anzahl gemeinsamer Abfahrten | Status |
|---|---|---|---|---|---|---|
| / | Dreieck Bremerhaven-SĂźd | Dreieck Stotel | 6,6 km | ? | 1 | Vorplanung |
| / | Dreieck Kassel-SĂźd | Kassel-Ost (zukĂźnftig Dreieck Lossetal) | 4,9 km | 8 | 1 Kreuz | in Bau |
| / | Dreieck Frankfurt-Seckbach | Dreieck Erlenbruch | 1,4 km | 6 | 0 | Planfeststellung |
Besonderheiten und Trivia
⢠Im Autobahndreieck Hamburg-Nordwest fĂźhrt der Ăbergang der A 23 von Westen zur A 7 Richtung Norden Ăźber die Ausfahrt Hamburg-Eidelstedt an eine Ampel an der (Holsteiner Chaussee). Direkt danach beginnt ein Tunnel unter der A 7 zur eigentlichen Auffahrt.
⢠Im Autobahndreieck Nonnweiler fĂźhrt der Ăbergang zwischen der A 1 von/nach SĂźden und der A 62 Ăźber die Anschlussstellen âNonnweiler-Otzenhausenâ und eine (A1 SĂźd â A62 Ost) bzw. 2 Kreuzungen (A62 Ost â A1 SĂźd), die zur LandesstraĂe L147 gehĂśren.
⢠Die A 61 beginnt ihre Kilometrierung an der Grenze zu den Niederlanden mit negativen Werten (â0,2 und â0,1 km), die innerhalb von ein paar hundert Meter Ăźber 0 in positive Zahlen wechselt, da die Autobahn frĂźher woanders an der deutsch-niederländischen Grenze beginnen sollte.
⢠Auf der Bundesautobahn 280 im ostfriesisch-niederländischen Grenzgebiet verläuft in Fahrtrichtung Osten der Rijksweg 7 hinter seiner letzten Abfahrt Bad Nieuweschans unmittelbar entlang der deutsch-niederländischen Grenze. Das Staatsgebiet der Niederlande endet in diesem Abschnitt am sßdlichen Fahrbahnrand. Daraus ergibt sich das Kuriosum einer Tankstelle und Raststätte (Bunderneuland), die sich auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland befindet, sodass dort die in Deutschland ßblichen Tankstellenpreise zu zahlen sind. Diese deutsche Anlage ist nicht der Bundesautobahn A 280 zugeordnet, die erst etwa 500 Meter nach dem Verlassen der Raststätte erreicht wird.
⢠Die A 1 durfte (Stand: Januar 2024) in einem Teilstßck im Norden von KÜln von 2014 bis 2024 nicht von Lastkraftwagen befahren werden. Hintergrund war der schlechte bauliche Zustand der Rheinbrßcke Leverkusen, weshalb die Autobahn in diesem Bereich nur von Fahrzeugen bis maximal 3,5 t Gesamtgewicht befahren werden darf.cite-ref-39[39] Seit dem 29. September 2016 sind Schranken auf den Zufahrten zur Brßcke in Betrieb, die alle LKW abfangen.cite-ref-40[40] Die Einhaltung des Fahrverbots fßr Fahrzeuge ßber 3,5 t Gesamtgewicht erfolgte durch in beiden Fahrtrichtungen installierte Verkehrsßberwachungsanlagen. Die Sperrung der in Leverkusen den Rhein ßberquerenden Autobahnbrßcke war problematisch, weil es sich bei dem betroffenen Autobahnabschnitt mit ßber 120.000 Fahrzeugen pro Tagcite-ref-41[41] um eines der meist befahrenen Autobahnteilstßcke in Deutschland handelt und mit Ausnahme der im Sßden von KÜln gelegenen Rheinbrßcke KÜln-Rodenkirchen an der A 4 alle Rheinßberquerungen im Stadtgebiet von KÜln wegen baulicher Mängel ebenfalls Gewichtsbeschränkungen aufweisen und nicht oder nur von einem Teil der Lastkraftwagen befahren werden kÜnnen.
⢠Es gibt fĂźnf Autobahnpaare (ohne BerĂźcksichtigung von Ăberschneidungen bzw. Doppelnummerierungen), die an zwei verschiedenen Stellen aufeinandertreffen: A 1 und A 43 (AK Wuppertal-Nord und AK MĂźnster SĂźd), A 6 und A 61 (AK Frankenthal und AD Hockenheim), A 7 und A 37 (AK Hannover/Kirchhorst und AD Hannover-SĂźd), A 7 und A 39 (Maschener Kreuz und AD Salzgitter) sowie A 44 und A 52 (AK DĂźsseldorf-Nord und AK Neersen), wobei die A 37, A 39 und A 52 jeweils zwischen beiden Punkten unterbrochen sind. Sofern das Wommener Dreieck gebaut wird, kämen noch A 4 und A 44 hinzu (diese kreuzen sich bereits am AK Aachen).
⢠In Deutschland gibt es einige Ausfahrten, die nach links von der Fahrbahn abzweigen:
⢠Am AK NĂźrnberg ist die vierstreifige Verbindungsrampe Frankfurt (A 3) â MĂźnchen (A 9) in beiden Fahrtrichtungen am Anfang und am Ende auf der linken Seite angebunden.
⢠A 8, Anschlussstelle 36 Pirmasens-Winzeln in Nordrichtung.
⢠A 81, Anschlussstelle 27 Gärtringen in Nordrichtung. Diese Ausfahrt war ursprßnglich als Autobahnkreuz geplant, was am Bauzustand auch erkennbar ist.
⢠In Berlin auf der A 100 Ausfahrt Siemensdamm (Anschlussstelle 5) und auf der A 111 Ausfahrt Eichborndamm (Anschlussstelle 8) im Tunnel Flughafen Tegel. Die genannten Links-Ausfahrten sind in nÜrdlicher Fahrtrichtung erreichbar.
⢠Seit März 2007 auf der A 46 im umgebauten Autobahnkreuz Neuss-West in Nordrhein-Westfalen, das eigentlich nur ein âAutobahndreieckâ ist mit der Ausfahrt als weiterfĂźhrende, die A 57 kreuzende Fahrbahn.cite-ref-42[42]
⢠Auf einem Abschnitt der A 4 bei Eisenach treppe-auf-der-ehemaligen-a-4(Position)50.98874166666710.330475, seit der Nordverlegung der Autobahn im Jahr 2010 abgestuft zu einem Teil der BundesstraĂen B 19 und B 84, befindet sich auf dem Standstreifen eine ummauerte Treppe aus den 1930er Jahren.cite-ref-43[43]
⢠Durch die kriegsverursachte Zweiteilung der heutigen A 4 (Aachen â KĂśln â Olpe bzw. Bad Hersfeld â Erfurt â Chemnitz â Dresden â Bautzen) geht die zu DDR-Zeiten vom Hermsdorfer Kreuz bis zur innerdeutschen Grenze ausgedehnte Kilometrierung mit Nullpunkt bei Dresden plĂśtzlich Ăźber in die ältere Kilometrierung, die, vom Autobahndreieck Potsdam am Berliner Ring beginnend, Ăźber das Hermsdorfer Kreuz westlich weiterlief und auf hessischem Gebiet unverändert Richtung Kirchheimer Dreieck fortgesetzt wird.
⢠Am Autobahnabschnitt Strecke 46 wurde von 1937 bis 1939 gebaut, er ist jedoch nie fertiggestellt worden. Die A 7 verläuft heute auf einer anderen Streckenfßhrung.
⢠Der Bau der heutigen A 72 wurde zwischen Pirk und Hof noch in den 1930er Jahren begonnen. Die Einstellung der Arbeiten erfolgte später kriegsbedingt, so auch bei der halbfertigen ElstertalbrĂźcke. Ăber die geplante Strecke verlief nach dem Krieg der âEiserne Vorhangâ, sodass die letzten 15 Kilometer erst rund 55 Jahre später fertiggestellt und freigegeben werden konnten. Ăber die Zeit hatten die Anwohner des Ortes Pirk einen Blick auf Pfeiler und BĂśgen einer halbfertigen BrĂźcke.
⢠Auf der A 60 bei Mainz, zwischen den Ausfahrten MZ-Weisenau (heute MZ-Laubenheim) und MZ-GroĂberg (heute MZ-Weisenau), gab es zeitweise Ampeln auf der Autobahn. Diese waren in SchilderbrĂźcken eingelassen und dienten dazu, den Verkehr auf der A 60 immer dann anzuhalten, wenn in einem direkt an der Autobahn liegenden Steinbruch Sprengungen durchgefĂźhrt wurden. Diese Ampeln wurden auf vorgelagerten SchilderbrĂźcken angekĂźndigt. Im Fall einer Sprengung wurde die Autobahn dann aber zusätzlich zu den Ampeln mit einem querstehenden Polizeiwagen gesperrt. Ăhnliches passiert heute noch an der A 71 an der Anschlussstelle Meiningen-Nord.
⢠Ebenfalls eine Ampelanlage findet sich in Mannheim an dem Ăbergang der Wilhelm-Varnholt-Allee in die A 656. Bei Veranstaltung auf dem nĂśrdlich gelegenen Maimarktgelände wird die Mittelleitplanke entfernt und mittels Ampelschaltung fĂźr Linksabbieger ein Befahren des Parkplatzes ermĂśglicht. Seit 1988 beginnt die Autobahn offiziell erst dahinter, die Kilometrierung und die fĂźr Autobahnen typischen Schilder auf blauem Grund blieben jedoch erhalten.
⢠Das Autobahnkreuz Hannover-Buchholz sowie das nĂśrdliche TeilstĂźck der A 37 bei Hannover ist mit Ampeln und Absperreinrichtungen versehen, um die gesamte Autobahn in/aus sĂźdlicher Richtung und die anschlieĂende B 3/B 6 in eine EinbahnstraĂe umzuwandeln. Von dieser MĂśglichkeit wird einmal jährlich während der âHannover Messeâ fĂźr einige Stunden täglich Gebrauch gemacht. Auf dem sĂźdlichen TeilstĂźck gibt es keine entsprechende Anlage, dort kann die anschlieĂende B 6 lediglich fĂźr den Verkehr nach Norden gesperrt werden.
⢠Einige Autobahnabschnitte wurden während der Zeit des Kalten Krieges als Behelfsflugplätze vorgesehen. Diese Bereiche hätten im Notfall innerhalb kurzer Zeit in provisorische Militärflugplätze umgebaut werden kÜnnen.
⢠Auf Veranlassung des damaligen Verkehrsministers Hans-Christoph Seebohm tragen seit Mitte der 1960er Jahre mehrere Parkplätze und eine Raststätte im alten Bundesgebiet Namen, die mit der umgebenden Topografie nichts zu tun haben, sondern auf Orte in den ehemaligen deutschen Ostgebieten verweisen: Es handelt sich um Patenstädte, hier an der A 3 die Raststätte âLandsberg an der Wartheâ im Westerwald und der Parkplatz âTilsitâ zwischen Leverkusen und KĂśln; am westfälischen Abschnitt der A 2 die Parkplätze âKolbergâ und âStettinâ, an der A 7 bei Northeim der Parkplatz âSchlochauâ, an der A 27 zwischen Verden und Walsrode der Parkplatz âPreuĂisch Eylauâ.cite-ref-44[44]
⢠Den ersten tÜdlichen Verkehrsunfall auf einer deutschen Autobahn gab es am 11. Juni 1934 auf der heutigen A 555 zwischen KÜln und Bonn. Ein mit Papierrollen beladener LKW prallte gegen ein Brßckengeländer in der Nähe von Uedorf bei Bornheim. Dabei kamen der 29-jährige Fahrer und der 27-jährige Eigentßmer des LKW, der sich auf der Ladefläche befand, ums Leben. Eine Mitfahrerin auf dem Beifahrersitz ßberlebte leicht verletzt.cite-ref-45[45]
⢠In den 1980ern wurde ein noch in Bau befindliches Stßck Autobahn nach Asphaltieren des Mittelgrßnstreifens zum Landen und Starten von auch ausländischen Militärflugzeugen (Kampf- bis Transportflugzeuge) getestet.cite-ref-46[46]
⢠Autobahn heiĂt das vierte Studioalbum der deutschen Band Kraftwerk, das im November 1974 erschienen ist.
Siehe auch
Literatur
⢠Bundesminister fĂźr Verkehr (Hrsg.): Ausbauplan fĂźr die BundesfernstraĂen (BundesstraĂen und Autobahnen). Bonn Februar 1957 (19 S. und 14 Anlagen, mit einem Vorwort von Hans-Christoph Seebohm).
⢠Hans Cohnen: Deutsche Autobahnen im Luftbild. Hrsg. vom Bundesministerium fĂźr Verkehr. Stadler, Konstanz 1968, (groĂformatiger Bildband).
⢠Der Bundesminister fĂźr Verkehr (Hrsg.): Ausbauplan fĂźr die BundesfernstraĂen 1971â1985. Bonn November 1971 (238 S. mit 71 Abbildungen, 29 Tabellen, 10 Anlagen und einem Vorwort von Georg Leber).
⢠Bundesminister fßr Verkehr (Hrsg.): Autobahnen in Deutschland. 2. Auflage. Kirschbaum Verlag, Bonn 1985, ISBN 3-7812-1103-7 (deutsch, englisch, franzÜsisch, 96 S., mit einem Geleitwort von Werner Dollinger).
⢠Wolfgang Schmidt, Tillmann Stottele: Flora und Vegetation an StraĂen und Autobahnen der Bundesrepublik Deutschland. Repräsentativer Ăberblick Ăźber Standorte und Artenzusammensetzung der straĂenbegleitenden Vegetation der Bundesrepublik Deutschland sowie ihren Ăśkologischen Wert fĂźr Landschaftspflege und Naturschutz. Forschung StraĂenbau und StraĂenverkehrstechnik, Heft 529. Herausgegeben vom Bundesminister fĂźr Verkehr, Abteilung StraĂenbau, Bonn-Bad Godesberg 1988.
⢠Klaus Schefold: Autobahnen im Wandel der Zeit. Gezeigt am Beispiel Baden-WĂźrttemberg. Hrsg. von der ARGE Engelberg, in Zusammenarbeit mit dem Landesamt fĂźr StraĂenwesen Baden-WĂźrttemberg. Staatsanzeiger-Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-929981-10-6.
⢠Bundesministerium fĂźr Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (Hrsg.): 50 Jahre StraĂenwesen in der Bundesrepublik Deutschland. 1949â1999, Ein RĂźckblick. Typo-Druck und Verlagsgesellschaft, Bonn 2000, ISBN 3-00-007506-2.
⢠Andreas Busch: Die Geschichte des Autobahnbaus in Deutschland bis 1945. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2002, ISBN 3-936030-40-5.
⢠Thomas Zeller: StraĂe, Bahn, Panorama. Verkehrswege und Landschaftsveränderungen in Deutschland von 1930 bis 1990. Campus, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-593-36609-6, (Ăźberarbeitete englische Ausgabe: Driving Germany. The Landscape of the German Autobahn, 1930â1970. Berghahn, Oxford 2007, ISBN 978-1-84545-309-1, Rezension).
⢠Axel DoĂmann: Begrenzte Mobilität: eine Kulturgeschichte der Autobahnen in der DDR. Klartext, Essen 2003, ISBN 3-89861-153-1.
⢠Benjamin Steininger: Raum-Maschine Reichsautobahn. Zur Dynamik eines bekannt/unbekannten Bauwerks. Kulturverlag Kadmos, Berlin 2005, ISBN 3-86599-002-9, (Kaleidogramme 2).
⢠Volkhard Stern: Der Autobahn-Schnellverkehr der Deutschen Reichsbahn. EK-Verlag, Freiburg, 2008, ISBN 978-3-88255-847-0.
⢠Reiner Ruppmann: Schrittmacher des Autobahnzeitalters. Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet. Hessisches Wirtschaftsarchiv, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-9812265-5-3.
⢠Constantin Eckner: Autobahnbau im Dritten Reich â Mythos und Realität. Technische Universität Chemnitz (Institut fĂźr Europäische Geschichte), 2012, ISBN 978-3-656-25550-5.
⢠Dyrk Scherff: Die vergessene Nazi-Autobahn, in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26. Oktober 2025, S. 22
Weblinks
Commons
: Autobahn (Deutschland)
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Autobahn im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Detaillierte Streckenbeschreibungen der deutschen Autobahnen â einschlieĂlich verworfener Planungen
⢠Informationen zu den Autobahnen in Deutschland (Stand: 2009)
⢠AGAB â Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte e. V.
⢠Reichsautobahn: Auf der StraĂe des âFĂźhrersâ. Artikel aus der Stern-Serie Besiegt, befreit, besetzt â Deutschland 1945â48. 19. Mai 2005
⢠The Autobahn. detaillierte Darstellung auf der Website Brianâs Guide to Getting Around Germany
⢠Entwicklung und Raumwirkung des deutschen Autobahnnetzes (1935â2005)
⢠Autobahn Superlative
⢠Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) zu Unfällen in Autobahnbaustellen
⢠Marcel Krßger: How German Autobahns changed the world. CNN Travel, 7. Dezember 2020 (englisch).
Einzelnachweise
cite-note-11. â Statistiken zu StraĂen des ĂźberĂśrtlichen Verkehrs. BMVI.
cite-note-22. â Leipziger Volkszeitung, 2. Oktober 2018, S. 4
cite-note-33. â 6. August 1932 â Freigabe der KraftfahrstraĂe KĂśln-Bonn. In: afz.lvr.de. Abgerufen am 19. Mai 2021.
cite-note-55. â Adolf Hitler beim ersten Spatenstich zur Autobahn FrankfurtâHeidelberg, 1933. Hessisches Landesamt fĂźr geschichtliche Landeskunde, abgerufen am 23. Mai 2021.
cite-note-66. â Adolf Hitler bei der ErĂśffnung der Reichsautobahn FrankfurtâDarmstadt, 19. Mai 1935. Hessisches Landesamt fĂźr geschichtliche Landeskunde, abgerufen am 23. Mai 2021.
cite-note-77. â Eduard SchĂśnleben: Der Betrieb der Reichsautobahnen. In: Die StraĂe 4. Jahrgang, Heft 1 (1937), S. 4â13.
cite-note-88. â Auspuffbremse mit automatischer Ausschaltung bei Daimler-Benz. In: Automobiltechnische Zeitschrift. 6/1953, S. 156.
cite-note-spiegel-47-2020-99. â Jan Friedmann, Marcel Pauly, Philipp Kollenbroich, Katja Thimm, Gerald Traufetter, Alfred Weinzierl, Steffen Winter: Deutsche Autobahnen noch maroder als befĂźrchtet: 10.000 Kilometer Sanierungsstau. In: Der Spiegel. Nr. 47, 2020 (online).
cite-note-1010. â berliner-zeitung.de
cite-note-stvo18-1111. â § 18 StVO
cite-note-1212. â Bremen fĂźhrt als erstes deutsches Bundesland generelles Tempolimit auf Autobahnen ein. Pressestelle des Senats der Freien Hansestadt Bremen, 9. April 2008.
cite-note-1313. â Maximal 120 km/h: Bremen heizt Diskussion Ăźber Tempolimit an. Welt Online, 10. April 2008.
cite-note-1414. â Tempolimits auf Bundesautobahnen 2015. Schlussbericht zum Arbeitsprogramm-Projekt F1100.6110020. (PDF) In: bast.de. Bundesanstalt fĂźr StraĂenwesen, abgerufen am 18. August 2021.
cite-note-161. Zahl der Woche. Statistisches Bundesamt, 14. Januar 2020, abgerufen am 7. Juni 2022.
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